Alternative Anlageklassen gewinnen seit Jahren an Bedeutung – insbesondere Sachwerte, die unabhängig von Börsenzyklen agieren. Eine dieser Anlageformen hat in den vergangenen Jahren verstärkt Aufmerksamkeit erhalten: Fotokunst. Professionell kuratiert und strategisch eingebettet, kann sie zu einem stabilisierenden Bestandteil eines Vermögensportfolios werden.
Laut dem Art Basel & UBS Art Market Report zählt Fotografie zu den wachstumsstarken Segmenten des globalen Kunstmarkts und profitiert von einer anhaltend hohen Nachfrage institutioneller wie privater Sammler1. Kunst insgesamt weist zudem geringe Korrelationen zu Aktien- und Anleihemärkten auf und kann somit einen Beitrag zur Diversifikation leisten2.
Im November stehen gleich mehrere exklusive Möglichkeiten im Fokus, die Welt des Kunstinvestments live zu erleben.
1. Erlebnis-Highlight: Besuch des Zollfreilagers Embrach
Einblicke in ein Zollfreilager zu erhalten, zählt zu den seltenen Privilegien im Kunstmarkt. Das Zollfreilager Embrach bei Zürich ist einer der Orte, an denen hochkarätige Werke internationaler Künstlerinnen und Künstler unter optimalen klimatischen Bedingungen gelagert werden – sicher, professionell und mit präziser Dokumentation.
Was Besucher vor Ort erwartet
- Warum „Temporary Art“ an Bedeutung gewinnt:
Zeitgenössische Fotografie und limitierte Editionen verzeichnen laut Marktstudien ein strukturell wachsendes Interesse. - Globale Nachfrage nach Fotokunst:
Der Anteil internationaler Käufer im Fotokunstsegment steigt kontinuierlich, insbesondere aus den USA, Europa und zunehmend Asien. - Dokumentation & Herkunft:
Lückenlose Provenienz ist ein entscheidender Werttreiber und wird von professionellen Lagereinrichtungen systematisch gewährleistet. - Steuerliche Besonderheiten von Zollfreilagern:
Zollfreilager ermöglichen es, Kunstwerke unter bestimmten Voraussetzungen
umsatzsteuerfrei oder zollfrei einzulagern, solange sie das Lager nicht verlassen – ein Instrument, das international genutzt wird. - Kunst als Baustein der Vermögensstrategie:
Professionell ausgewählte Kunst zählt zu den Real Assets und kann Portfolios gegen Inflation und Marktschwankungen stabilisieren.
2. Ideale Vorbereitung per Webinar
Mein Webinar zum Thema Fotokunst schafft die Grundlagen, um das Thema Fotokunst investmentseitig richtig einzuordnen.
Inhalte des Webinars
- Was macht Fotokunst zu einer attraktiven Anlageklasse?
Studien zeigen, dass hochwertige Fotografie gegenüber anderen Kunstformen oft niedrigschwelliger zugänglich, aber dennoch wertstabil ist. - Welche Künstler und Editionen sind relevant?
Editionierte Fotografie folgt eigenen Marktmechanismen: Limitierung, Provenienz, Zustand und Renommee der Galerie spielen zentrale Rollen. - Fotokunst in der Vermögensallokation:
Die Deloitte Art & Finance Studie betont, dass Kunst besonders von vermögenden Investoren zunehmend als strategisches Asset gesehen wird. - Steuerliche Aspekte:
Neben ertragsteuerlichen Fragen (z. B. private Veräußerungsfristen nach § 23 EStG) sind bei professioneller Strukturierung Holding-Modelle und Nachfolgeplanung relevant.
3. Kunst hautnah: Ausstellung in der Galerie Bene Taschen, Köln
Wer Fotokunst nicht nur als Investment, sondern als emotionales Erlebnis erfahren möchte, findet in der Ausstellung
„Sebastião Salgado – Ein Rückblick“
ein beeindruckendes Beispiel für ikonische Fotografie.
Salgado zählt zu den international renommiertesten Fotografen. Werke seiner früheren Editionen haben über die Jahre zum Teil signifikante Wertzuwächse erfahren – ein klassisches Merkmal begehrter Künstler im Fotokunstmarkt.
Der Besuch der Ausstellung verdeutlicht, wie eng ästhetischer Wert und ökonomisches Potenzial miteinander verknüpft sein können.
4. FotoKunst und Ihr Vermögen – das Wichtigste in Kürze
Steuern
Durch eine professionelle Strukturierung (z. B. Holding, Nachlassgestaltung, Nutzung von Lagerstrukturen) kann Kunst steuerlich effizient positioniert werden. Im Privatvermögen gilt grundsätzlich die Spekulationsfrist nach § 23 EStG für Veräußerungsgewinne.
Vermögensallokation
Fotokunst ist ein unabhängiges Real Asset:
- geringe Korrelation zu klassischen Finanzmärkten
- potenziell wertstabil
- attraktives Diversifikationsinstrument für größere Vermögen
Vermögensstrukturierung
Kunst lässt sich in:
- Nachfolgeplanungen
- Vermögensschutzkonzepte
- Holding- oder Stiftungsmodelle
einbinden – sofern sie rechtlich und steuerlich sauber dokumentiert ist.
Kunst sehen, verstehen und strategisch nutzen
Fotokunst bietet mehr als ästhetischen Genuss. Richtig strukturiert kann sie Teil einer stabilen, vorausschauenden Vermögensarchitektur werden. Die im November anstehenden Termine – Webinar, Zollfreilager-Besuch und Ausstellung – eröffnen einen seltenen Dreiklang aus Wissen, Erlebnis und Investitionsperspektive.
Wer Kunst live erlebt, versteht schneller, warum sie seit Jahren zu den relevantesten alternativen Anlageklassen zählt – und wie sie langfristig Vermögenswerte schützen und ergänzen kann.
Quellen
- Art Basel & UBS – The Art Market Report (jährlich). Globale Daten zu Sammlern, Segmenten, Marktvolumen und Trends.
- Deloitte – Art & Finance Report. Analyse der Rolle von Kunst im Kontext von Wealth Management & Portfoliotheorie.
- Stiftung Preußischer Kulturbesitz / International Council of Museums – Empfehlungen zu Provenienz, Dokumentation und Erhalt von Kunstwerken.
- Eidgenössische Zollverwaltung / Schweizer Behörden – Informationen zu Zollfreilagern, Umsatzsteuer- und Zolldifferenzen.
- Bundesministerium der Finanzen – Einkommensteuerrecht, insbesondere § 23 EStG; Hinweise zu Vermögensstrukturierung und steuerlichen Rahmenbedingungen.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Finanz- oder Steuerberatung.







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